Die Geschichte von Thise Mejeri sind viele Geschichten

Dies ist die Geschichte von einigen außerordentlich sturen Milchbauern in Nord- und Mitteljütland, die einfach nicht von ihrem Traum lassen wollten, für die Verbraucher Bio-Milch und -Milcherzeugnisse zu produzieren – obwohl sie in den ersten Jahren auf überwältigenden Widerstand trafen: Der Handel lehnte Bio-Produkte fast rundherum ab, die Molkerei machte dramatisches Minus und die Milchbauern selbst gerieten finanziell bis aufs Äußerste unter Druck.

Dies ist aber auch die Geschichte einer kleinen Genossenschaftsmolkerei in Salling, die Mitte der 1990er-Jahre mit der Hochpreis-Handelskette Irma im Großraum Kopenhagen in Kooperation trat. Trotz der ganz offensichtlichen Unterschiede in Kultur und Mentalität – oder vielleicht gerade deswegen – schlägt die Zusammenarbeit kreative Funken und führt in den folgenden 10 Jahren zu einer wahren Welle von neuen Produkten und kreativen Konzepten, mit denen der Name Thise sich in den Köpfen der Verbraucher verankert.

Und schließlich ist dies die Geschichte einer kleinen Dorfmolkerei, die im Laufe von ein paar Jahrzehnten zu einer konzernartigen Größe mit Millionenumsätzen und Export in ferne Regionen wie den Nahen Osten und China gewachsen ist – ohne ihre Verwurzelung im Dorf zu verlieren.

1987

Die Vorgeschichte/Prolog

Eine kleine Gruppe von Bio-Milcherzeugern aus dem Gebiet Thy, Herning und Salling in Nordwestjütland bilden im Jahr 1987 eine Erzeugervereinigung, um eine Molkerei für die Verarbeitung ihrer Milch zu Bio-Milcherzeugnissen zu finden. Das erweist sich als ein recht schwieriges Unterfangen. Ökologie und Bio sind zu dieser Zeit noch etwas Neues und Exotisches und keine der größeren Molkereiunternehmen sind gewillt, sich auf eine neue und andersartige Produktserie einzulassen.

Zum Jahresende nimmt die Gruppe Kontakt zu Molkereibesitzer Peter E. Pedersen auf, der zusammen mit seiner Frau Anna die Molkerei Dybbækdal im Dorf Thise betreibt. Der damals 66-jährige Peter E. Pedersen sieht durchaus die Möglichkeiten von Bio-Milch.

„Das könnte schon etwas sein, woran wir weiter arbeiten sollten“, wie er es beim ersten Treffen mit der Gruppe der Milcherzeuger ausdrückt.

1988

Peter E. Pedersen und die Bio-Milcherzeuger einigen sich auf einen Vertrag: Die Molkerei Dybbækdal übernimmt gegen Bezahlung die Annahme, Verarbeitung und Abfüllung der Bio-Milch, während die Erzeugervereinigung sich um den Vertrieb und die Vermarktung der Milch kümmert. Anfangs sollen zwei Bio-Erzeugnisse produziert werden: Vollmilch und Dickmilch – nicht homogenisiert, um die Rohware so schonend wie möglich zu behandeln.

Die Erzeugervereinigung wird in eine Genossenschaft namens Thise Mejeri A.m.b.a. umgebildet und am 2. September ist man bereit für die Abfüllung der ersten Kartons Bio-Milch mit dem Aufdruck der Molkerei.

Die Begeisterung bei den Genossenschaftsmitgliedern, Molkereileuten und Gästen ist groß, doch weicht die Freude bereits wenige Wochen später großer Verzweiflung: Es ist praktisch unmöglich, die Milch an den Mann zu bringen. Das Interesse für Bio ist vor Ort im Prinzip Null und sowohl hier als auch anderswo im Land ist der Einzelhandel oft durch Verträge mit den großen Milchwirtschaftsunternehmen gebunden.

In den ersten Wochen werden ungefähr 100 Liter in der Woche verkauft.

1989

Es ist gelungen, eine bestimmte Menge Produkte an kleinere Großhändler und Distributoren abzusetzen. Der Hauptteil der Milch lässt sich jedoch weiterhin nicht in Form von Bio-Erzeugnissen verkaufen und wird stattdessen an die Molkerei Dybbækdal verkauft, die sie für konventionelle Erzeugnisse verarbeitet.

Der mangelnde Absatz bringt die Finanzen unter Druck – sowohl die des neuen Unternehmens als auch die der Genossenschaftsmitglieder. Mehrere Milcherzeuger erleben zunehmenden Druck von ihren Banken, die besorgt nachfragen, wie lange sie mit ihrem Bio-Vorhaben noch weiterzumachen gedenken.

Sie weigern sich aber aufzugeben. Die Frau von einem der Genossenschaftsmitglieder fährt zum Beispiel sämtliche Lebensmittelgeschäfte in Thy ab und bietet ihnen einen Kasten Milch kostenlos an, wenn sie es versuchen, die Bio-Erzeugnisse von Thise Mejeri ins Sortiment aufzunehmen.

1990

Das Gesamtdefizit der Molkerei beläuft sich für die ersten 25 Monate auf rund 135.000 EUR (1 Mio. DKK).

Zusammen mit den Bio-Molkereien Grindsted Mejeri und Naturmælk ist Thise Mejeri einer gemeinsamen Absatzgesellschaft namens Dansk Naturmælk beigetreten. Hiermit eröffnet sich die Möglichkeit, vom Landwirtschaftsministerium finanzielle Zuschüsse für Investitionen zu erhalten, was der krisengebeutelten Thise Mejeri eine willkommene Hilfe ist.

Der ganz große Durchbruch kommt jedoch, als Dansk Naturmælk und die Gesellschaft Kløvermælk mit FDB (heute Coop) einen Milchlieferungsvertrag unter der Marke DanMælk abschließen, was bis dahin MD Foods vorbehalten war.

Durch diesen Vertrag kann Thise Mejeri auf Schlag die Hälfte ihrer Milch als Bio-Ware absetzen – den bislang größten Anteil in der Geschichte der Molkerei.

1992

Peter E. Pedersen verkauft die Molkerei Dybbækdal an seinen Sohn Poul J. Pedersen und dessen Arbeitskollegen Erik Ellebæk.

Die neuen Eigentümer führen die Zusammenarbeit mit Thise Mejeri fort und werden dabei schnell vor neue Herausforderungen gestellt. Im selben Jahr läuft der DanMælk-Vertrag mit FDB aus und kurz darauf wird Dansk Naturmælk geschlossen.

Nach ein paar Jahren mit relativ stabilem Absatz muss die kleine Molkerei erneut auf die Jagd nach neuen Distributoren gehen.

1993

Thise Mejeri beginnt mit der Lieferung von Danbo-Käsen an FDB.

Im selben Jahr initiiert FDB eine umfassende Kampagne für Bio-Lebensmittel in ihren 300 SuperBrugsen-Filialen. Der Verkauf von Produkten mit dem „Ø“-Siegel für Bio-Qualität steigt markant, im Gegensatz zu früheren Aktionen fällt jedoch das Verbraucherinteresse nach Ende der Kampagne nicht wieder ab. Im Gegenteil ist eine steigende Nachfrage zu verzeichnen, was der kleinen Bio-Molkerei in Thise Anlass zu neuer Hoffnung gibt.

1994

Der Appetit der Dänen auf Bio-Milcherzeugnisse nimmt weiter zu. Irgendwann ist ein Niveau erreicht, wo die Produktion der Molkereien der Nachfrage nicht mehr folgen kann.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Molkerei kann Thise Mejeri die gesamte verarbeitete Bio-Milch als Bio-Milcherzeugnisse absetzen.

1995

Thise Mejeri schließt mit FDB einen fünfjährigen Handelsvertrag ab, der unter anderem die Entwicklung eines kompletten Sortiments von Bio-Sauermilcherzeugnissen vorsieht.

Im selben Jahr unterzeichnet Thise Mejeri einen Vertrag mit der zu FDB gehörenden Handelskette Irma über den Verkauf von Bio-Trinkmilch.

1996

Thise Mejeri und Mejeriet Dybbækdal bilden für die beiden Molkereien eine gemeinsame Produktionsgesellschaft.

Der Verkauf von Bio-Milcherzeugnissen erreicht neue Höhen. Beispielsweise werden täglich 14.000 Liter Konsummilch an die Irma-Filialen ausgeliefert. Um der Nachfrage zu folgen, muss Thise Mejeri Milch von der Grindsted Mejeri in Nordjütland und von der neu gegründeten Øllingegaard Mejeri in Nordseeland dazukaufen.

Die Molkerei hat nun 39 Genossenschaftsmitglieder und eine verarbeitete Milchmenge von jährlich 9 Mio. Kilogramm.

1997

Thise Mejeri fusioniert mit Grindsted Mejeri, die Schwierigkeiten hat, ihren Lieferanten einen wettbewerbsfähigen Abrechnungspreis zu zahlen. Mit der Fusion erhöhen sich die verarbeitete Milchmenge, das Produktsortiment und die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder der Molkerei beträchtlich. Thise Mejeri übernimmt hierzu einen Kooperationsvertrag mit der kleinen Gedsted Mejeri, die Bio-Blauschimmelkäse produziert.

Und nicht zuletzt wechselt Verkaufsleiter Mogens Poulsen von Grindsted Mejeri hinüber zu Thise Mejeri, wo er in den kommenden Jahren mit Molkereichef Poul J. Pedersen bei der Produktentwicklung und Vermarktung eng und sehr produktiv zusammenarbeitet. Dadurch gelingt es endgültig, die Molkerei in den Medien und im Bewusstsein der Verbraucher zu profilieren.

2001

Auf Aufforderung von Irma-Direktor Alfred Josefsen entwickelt Thise Mejeri eine fettarme Milch mit vollem Geschmack: Eine Jersey Magermilch mit 0,5 Prozent Fett. (alle anderen Magermilchsorten auf dem Markt enthalten zu diesem Zeitpunkt 0,1 Prozent Fett). Die neue Milch wird eine Art Vorläufer der Minimilch, die kurz darauf den dänischen Milchmarkt zu beherrschen beginnt.

Was Thise und Irma anbelangt, markiert dies gleichzeitig den Beginn der Entwicklung eines völlig neuen Sortiments mit verschiedenen Arten Jersey-Milch.

Aber das ist noch nicht das Ende. Über mehrere Jahre entwickeln Thise und Irma eine enge und einzigartige Zusammenarbeit, bei der man mit sehr kurzen Vorlaufzeiten in der Lage ist, einen Strom neuer Produkte und Konzepte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. „Die perfekte Kombi“ ist eine der Überschriften, mit der die nahezu symbiotische Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen betitelt wurde.

2002

Auf der jährlichen Landesmolkereiausstellung in Herning erhält Thise Mejeri den Konzeptpreis des Molkereiverbandes für ihre Entwicklung des Jersey-Sortiments.

2003

Die dänischen Kartellbehörden strengen ein Verfahren gegen das größte Milchwirtschaftsunternehmen Dänemarks, Arla Foods, an. Im Kielwasser des negativen Medienechos, das die Sache mit sich bringt, steigt das Interesse der Verbraucher an Produkten von kleineren Milchwirtschaftsbetrieben. Das macht sich bei Thise Mejeri stark bemerkbar, wo man der kräftig steigenden Nachfrage kaum noch folgen kann.

2004

An einem Freitag im März taucht ein Vertreter der dänischen Lebensmittelaufsichtsbehörde (Fødevarestyrelsen) auf und überbringt eine schockierende Nachricht: 28 Personen im Großraum Kopenhagen waren im Laufe des vergangenen Jahres durch das gefürchtete Bakterium E. coli 0157 erkrankt, und Thise Mejeri steht im Verdacht, die Quelle zu sein.

Die Lebensmittelaufsichtsbehörde verlangt, dass die Produktion eingestellt und die Frischmilcherzeugnisse der Molkerei im gesamten Land aus dem Verkehr gezogen werden. In den darauf folgenden Tagen wird der Produktionsapparat minutiös auf der Jagd nach E. coli 0157 überprüft. Festgestellt wird dabei jedoch nichts und so darf die Molkerei ihren Produktionsbetrieb am Sonntag wieder aufnehmen.

In der Molkerei muss man jedoch noch bis zu drei Wochen mit nervenzerreißender Spannung auf die Ergebnisse aus Hunderten von Laboranalysen warten: Keine der Analysen zeigen Anzeichen des Bakteriums.

Die Angst, dass das Image der Molkerei nachhaltigen Schaden genommen hat, erweist sich als unbegründet. Tatsächlich steigen die Verkaufszahlen für die Milcherzeugnisse von Thise Mejeri unmittelbar nach dem Geschehen sogar um 10 Prozent.

2005

Der Vertrag mit Coop (vormals FDB) wird auf die gesamte Kette – hierunter auch Fakta – ausgeweitet. Hierdurch ist Thise-Milch erstmals in ganz Dänemark im Handel.

2006

Die enormen Verkaufserfolge der vorhergehenden Jahre machen eine Erweiterung der Produktionskapazität von Thise Mejeri zwingend notwendig. Die Abfüllanlagen schaffen die Mengen nicht mehr und in den Produktions- und Kühlräumen fehlt Platz.

Der erste Spatenstich für den Bau einer neuen und großen Molkereianlage erfolgt.

Mit Lizenz des isländischen Milchwirtschaftsunternehmens MS Agrice versucht sich Thise Mejeri mit der Herstellung des klassischen isländischen Sauermilchprodukts Skyr. Die Präsentation des proteinreichen Produkts findet im Restaurant Noma in Kopenhagen statt, wo der junge Küchenchef René Redzepi auf Skyr-Basis zubereitete Leckereien serviert. Der isländische Landwirtschaftsminister und der dänische Lebensmittelminister feiern die nordische Zusammenarbeit zwischen den beiden Molkereien begeistert. Die Begeisterung der Verbraucher für Skyr hält sich allerdings in Grenzen. Es dauert ganze drei Jahre, bis das Produkt sich durchsetzen kann.

2007

Grindsted Mejeri schließt. Die Molkerei in Thise übernimmt die Herstellung von Weißschimmelkäse.

Thise Mejeri kauft eine Immobilie mit zugehörigem Käselager in der Nähe des Leuchtturms Bovbjerg im Süden von Thyborøn.

Im selben Jahr übernimmt Thise Mejeri die Molkerei in Thise vollständig und Mejeriet Dybbækdal mietet sich bei Thise Mejeri ein. Das Eigentümer-/Mieterverhältnis hat sich somit komplett umgekehrt verglichen mit der Situation 1988, als Thise Mejeri bei Mejeriet Dybbækdal gegründet wurde.

2008

Seit dem Kauf der Immobilie bei Bovbjerg Fyr haben die Käseexperten der Molkerei an der Entwicklung eines neuen Käses gearbeitet, der in der Salzluft der Nordsee lagern soll. Im Ergebnis entsteht ein harter, langzeitgereifter „kontinentaler“ Käse mit Inspiration aus der holländischen Käsetradition. Der Rohstoff kommt von sieben Genossenschaftsmitgliedern aus dem Gebiet um Bovbjerg. Der neue Käse erhält den Namen „Vesterhavsosten“ (dt. Nordseekäse) und wird kurz nach seiner Markteinführung mit dem Gourmetpreis der Milchwirtschaft ausgezeichnet.

Am 1. September wird die neue, hochmoderne Molkereianlage eingeweiht: Ein Anbau von 9.000 qm, in dem unter anderem zwei Palettierroboter, vier vollautomatische Abfülllinien, fünf neue Käsefertiger, ein neuer Zentrifugenraum, eine neue Annahme, Kühllager u. a. untergebracht sind. Preis:  ca. 28 Mio. EUR (210 Mio. DKK).

Nach dem Erleben von Absatzzuwächsen von bis zu 30% im Jahr seit 2004 wird Thise Mejeri dann von der Finanzkrise getroffen. Zum ersten Mal seit gut 10 Jahren hat die Molkerei wieder einen Milchüberschuss. Thise gründet daher die Tochtergesellschaft Vechtenaer BV in den Niederlanden, um große Mengen Überschussmilch an eine niederländische Bio-Molkerei verkaufen zu können und um selbst den Verkauf von Thise-Produkten in den Benelux-Ländern starten zu können.

2009–2011

Der Absatz von Skyr – der bis dahin ein eher freudloses Dasein als eines der am meisten übersehenen Nischenprodukte in den Kühlregalen fristete – beginnt plötzlich zu steigen. Das fettarme und sehr eiweißreiche Erzeugnis trifft einen Gesundheitstrend, der bei einer großen Gruppe von Dänen Anklang findet. Andere Molkereien beginnen mit der Herstellung von Skyr und in den nachfolgenden Jahren erlebt das Produkt eine lange, ungebrochene Wachstumsrate, die sich insgesamt förderlich für das Sauermilcherzeugnis-Segment auswirkt.

2012

Nach vier Jahren der Stagnation steigt der Konsummilch-Absatz der Molkerei wieder an. Die finanzielle Lage des Unternehmens ist jedoch immer noch angeschlagen, der gezahlte Milchpreis ist nicht wettbewerbsfähig und die Führungsgruppe der Genossenschaft entschließt sich zu einem Gehaltsverzicht, um ein Signal der Solidarität mit dem Unternehmen und den Genossenschaftsmitgliedern der Molkerei auszusenden.

2013

Ein Jahr im Zeichen des Wachstums. Der Gesamtabsatz an Coop steigt um ganze 23 Prozent, der Verkauf von Skyr erreicht neue Höhen, und Ende 2014 ist Thise Mejeri in der Lage, einen absolut wettbewerbsfähigen Milchpreis an ihre Genossenschaftsmitglieder zu zahlen.

2014

Das neue Jahr beginnt mit einer schockierenden Neuigkeit: 10 der 75 Genossenschaftsmitglieder der Molkerei treten mit Wirkung vom 1. Januar 2015 aus dem Unternehmen aus. Die Milcherzeuger Dänemarks stehen unter schwerem wirtschaftlichem Druck und immer mehr erwägen den Wechsel zu konventioneller Milchproduktion, durch die sie bessere Expansionsmöglichkeiten haben, wenn die EU-Milchquoten im April 2015 abgeschafft werden. Mit dem Austritt verliert das Unternehmen auf einen Schlag ca. 20 Mio. Kilogramm Milch im Jahr – das ist ungefähr ein Fünftel der gesamten verarbeiteten Milchmenge.

Doch auch diese Widrigkeit bringt Thise nicht zu Fall. Thise geht aus dem Jahr 2014 sogar sehr wettbewerbsfähig und gestärkt hervor nach einem Jahr, wo besonders der Verkauf von Skyr und Käse wieder neue Höhen erreichte.

Neue Landwirte treten der Thise Mejeri-Genossenschaft bei.

Thise Mejeri beginnt mit dem Export von langzeithaltbarer Milch nach China.

2015

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung wird beschlossen, dass das Unternehmen künftig Fleisch von den Tierbeständen der Genossenschaftsmitglieder unter der Marke „Thise & Ko“ vermarkten kann. Die Produkte kommen im Jahr darauf bei Coop in den Handel.

Der Veredelungsgrad der Milcherzeugnisse steigt auch 2015. Thise Mejeri hat jetzt mehr als 200 Beschäftigte und hat die Wirtschaftskrise der Jahre 2011-2013 endgültig überstanden.

2016

Die verarbeitete Milchmenge der nun wieder 70 Genossenschaftsmitglieder zählenden Molkerei steigt auf rekordhohe 100 Mio. Kilogramm im Jahr. Die Angst vor fehlender Milch in Auswirkung der Austritte vom Vorjahr erweist sich als unbegründet. Neue Genossenschaftsmitglieder sind hinzugekommen und nach Abschaffung der Milchquote im Frühjahr 2015 ist die Produktion in mehreren Betrieben stark gestiegen.

Als Folge der größeren verarbeiteten Milchmenge wird die Produktentwicklung noch stärker angekurbelt, damit Thise bereit ist für die Herausforderungen 2017 und die Erwartungen der Kunden der Molkerei.

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